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Von Imperia nach Cervo über den Colle di Nava


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Die am Golf von Diano liegenden Küstenorte laden zur Besichtigung der in den Apenninentälern Valle Impero und Valle Arroscia liegenden Städtchen ein: alte Glockentürme, Steinhäuser und mit Kiesel gepflasterte Gassen.

Von Imperia-Oneglia aus kommen wir in das Impero-Tal; hier liegt zwischen Olivenhainen Pontedassio, das seinen Namen einer alten, heute nicht mehr zu sehenden Holzbrücke verdankt. Die Pfarrkirche San Biagio in Chiusavecchia  fällt durch ihren Glockenturm mit Zwiebeldach aus dem Rahmen. Das Fest des Patronheiligen feiert man am 13. Februar.
Weiter führt uns unsere Tour über eine gut befahrbare Straße nach Pieve di Teco, der Hauptstadt des Valle Arroscia, die man 1234 am Schnittpunkt der in den Piemont führenden Straßen anlegte, so daß das Städtchen bald ein wichtiges Zentrum für den Handel wurde. Unter den wunderschönen, gut erhaltenen Bogengängen finden wir auch heute noch zahlreiche kleine Geschäfte. Wir besichtigen das ehemalige Augustinerkloster mit einem großartigen Kreuzgang aus dem 15. Jahrhundert mit 24 Säulen und die suggestive Kollegiatkirche San Giovanni Battista mit Bildern und Holzskulpturen von Maragliano. Am 20. Januar, dem Fest des Hl. Sebastian, findet eine Prozession statt, bei der die Mädchen des Ortes mit ihren Puppen mitziehen.
Wieder auf der Hauptstraße kommen wir durch Wälder und ber Bergrücken nach Pornassio; hier wartet eine in strategischer Lage gebaute Burg aus dem 15. Jahrhundert auf unseren Besuch. In Pornassio wird der berühmte Ormeasco-Wein hergestellt, ein Rose- oder Rotwein, der zu wenigstens 95% aus der Dolcetto-Rebe besteht. Am letzten Wochenende im August feiert der Ort das Weinfest.
Doch weiter geht es zum Colle di Nava; hier liegen, eingebettet in Wiesen und Wälder, drei imposante Festungen vom Ende des 19. Jahrhunderts. Weiter unten im Tal, hinter Pieve di Teco,biegen wir nach etwa 10 km die Straße nach Cesio und San Bartolomeo al Märe ein. An dieser Straße liegt Torria; der Ort bietet eine herrliche Aussicht, die vom Meer bis zu den ligurischen Alpen reicht. Die Pfarrkirche San Martino hat einen Glockenturm aus dem 17. Jahrhundert mit einem bauchigen Giebel.
Inmitten von Olivenhainen finden wir schließlich Chiusanico; zu besichtigen sind die alten Olivenpressen und die Pfarrkirche Santo Stefano. Anschließend kehren wir auf die S.S. 28 zurück und biegen bei Pontedassio links nach Diano Arentino ab. Die kurvenreiche Straße führt uns durch dichte Olivenhainen auf einen Hügel mit einer herrlichen Aussicht hinauf.
Hinter Diano Arentino, in dessen Pfarrkirche ein Polyptychon aus dem 16. Jahrhundert zu bewundern ist, führt unsere Straße zur Küste hinab. Hier liegt Diano Castello, ein wunderschönes mittelalterliches Städtchen mit einer herrlichen Aussicht. Zu empfehlen eine Besichtigung der Ruinen der Ringmauer, der Fresken aus dem 15. Jahrhundert im Oratorium San Giovanni Battista und die  Pfarrkirche mit einem Kruzifix von Maragliano. Hinter einer Kurve sehen wir das Meer;um uns die Macchia des Mittelmeers.
In Diano Marina haben wir einen herrlichen Blick auf den Golf und die umliegenden Städtchen, von denen eines schöner als das andere ist. So auch San Bartolomeo al Mare das mit Boccia-Bahnen und Tennisplätzen, Konzertveranstaltungen und zahlreichen Nachtlokalen einen abwechslungsreichen Urlaub garantiert.
Schließlich führt uns unsere Tour ins Landesinnere in das kleine Städtchen Villa Faraldi das neben einem Glockenturm aus dem 17. Jahrhundert ein Theaterfestival bietet. Die letzte Etappe unserer Tour ist Cervo ein wunderschönes mittelalterliches Städtchen mit einer Geschichte, die an die Korallenfischerei gebunden ist. Hier endet unser Besuch der Blumenküste, deren charakteristischer Duft (wie auch der herzhafte Geschmack seiner Küche) uns noch lange Zeit in Erinnerung bleiben wird.
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