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Sehenswertes
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Vom Ort der Künstler und dem Städtchen der Hexen aus zwischen Kiefern- und Kastanienwälder durch das Valle Argentina, das für seine Olivenölpressen und Wallfahrtskirchen berühmt ist.
| Bussana Vecchia, hat nur 60 Einwohner und ist dennoch in ganz Europa bekannt. Das Städtchen wurde nach einem Erdbeben von italienischen und internationalen Künstlern neu gestaltet. Man erreicht Bussana vom Meer aus. Vom alten Bussana sind nur noch einige Mauerteile übriggeblieben, und der attraktive Ort ist ohne Strom. |
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| Doch begeben wir uns zunächst ans Meer und an den herrlichen, breiten Sandstrand von Arma di Taggia, der im Sommer wie im Winter von der Sonne verwöhnt ist. Dann geht es über die S.P. 548 nach Taggia. Wir kommen in das grüne Tal von Argentina mit dem gleichnamigen Wildstrom, an dem der Ort Badalucco liegt. Nach 3 km taucht der auf einer Bergspitze gelegene mittelalterliche Ort Montalto Ligure vor uns auf. Im Zentrum des Ortes ein stolzer Glockenturm und die Kirche San Giovanni Battista mit einem schönen Altarbild von Ludovico Brea, das den Hl. Georg darstellt. Das Fest des Patronheiligen findet jeden 24. Juni statt. |
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| Zurück im Argentina-Tal kommen wir hinter einer Talenge nach Molini di Triora, das seinen Namen von 23 Mühlen bezieht. Heute ist der Ort vor allem wegen des 'Festes der Schnecken' bekannt, das im September abgehalten wird. Schließlich kommen wir nach Triora, der Stadt der Hexen, die im lokalen Dialekt 'Bagiue' genannt werden. Hier wurden im Jahre 1558 tatsächlich Hexenprozesse abgehalten; die alten Prozeßakten werden im Museum der Landwirtschaft und der Hexenkunst aufbewahrt.
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| Ein Hauch von Zauber geht auch von den romantischen Winkeln und den alten Portalen aus behauenem Schieferstein aus, und nicht nur Feinschmecker werden von den Geschärten, die Pilze, Honig und Käse anbieten, ebenfalls wie durch eine Magie angezogen. Im Oratorio di San Giovanni Battista (XVII. Jahrhundert) bewundern wir eine Statue von Maragliano und ein Gemälde von L. Cambiaso. Von der Kirche Madonna del Buon Viaggio (XVIII. Jahrhundert) aus können wir eine herrliche Aussicht genießen. . |
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| Weiter führt uns unsere Strecke an Weiden, Wäldern und Bauernhäusern vorbei in die Welt der Berge. Nach Creppo erreichen wir das 1.000 m über dem Meer gelegene Realdo, dessen Steinhäuser sich an den Fels zu klammern scheinen, und schließlich das für die hiesigen Alpen charakteristische Städtchen Verdeggia. Wenn wir nach Molini di Triora zurückfahren, kommen wir nach Andagna und seiner imposanten Felsenburg. Weiter geht unsere Fahrt über einen schmalen, ungepflasterten Weg hoch über dem Tal, der nur mit Vorsicht und guten Reifen befahren werden kann. Eine herrliche Aussicht auf eine unberührte Natur ist die Mühe jedoch wert. |
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| Nach 9 km erreichen wir das auf dem Paß gelegene San Bernardo di Conio; von hier aus geht es in Richtung Carpasio nach Colle d'Oggia. Eine alternative Route führt von Molini di Triora nach Montalto Ligure und durch das Carpasio-Tal nach Colle d'Oggia. Auf dieser Strecke kommen wir durch Carpasio, das an einem zwischen den Liguriern und den Römern geschlossenen Friedensvertrag erinnert. Zwischen Kastanien schauen die alten Schieferdächer und Steinmauern des Ortes hervor. Von Colle d'Oggia aus geht es nach Pantasina; gleich vor dem Ort liegt zwischen majestätischen Steineichen auf einem Hügel die Wallfahrtskirche Madonna della Guardia. |
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| Bald befinden wir uns wieder in der Welt der Oliven und kommen nach Molini di Prelà mit der herrlich gelegenen Wallfahrtskirche Montegrazie. Danach wartet Dolcedo mit seinen Olivenpressen und seinen am Ufer des Prino gebauten Häusern auf uns. Über den Fluß spannen sich fünf Brücken, zu denen die im Jahre 1292 erbaute Ponte dei Cavaliere di Malta zählt. Weiter geht es an Olivenbäumen und Weinstöcken vorbei zur eindrucksvollen Pfarrkirche Santuario di Nostra Signora Assunta dei Piani, von der aus wir das Meer erblicken können. Nur in Ligurien finden wir Berge und Meer in derart nächster Nähe. |
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| Nach Imperia fahren wir über die Via Aurelia (S.S. l) und genießen die wunderbaren Aussichten auf das Meer und die an der Küste liegenden Ortschaften. Nach San Lorenzo al Mare erreichen wir Santo Stefano al Mare, eine achteckig angelegte Festungsstadt aus dem XVI. Jahrhundert, und schließlich Riva Ligure. In der Pfarrkirche bewundern wir einige Skulpturen von Anton Maria Maragliano. Endpunkt unserer Route ist Arma di Taggia. |
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