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Sehenswertes
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Im 18. Jahrhundert war das Reisen durch Europa ein ausschließliches Vorrecht der wohlhabenden Schichten. Die italienische und französische Riviera wurde von den Reisenden auf ihrem Weg nach Rom und Athen entdeckt, die dabei die Küste wegen ihres herrli-chen Klimas lieben lernten. Zu diesen außergewöhnlichen geographischen Bedingungen kam noch hinzu, dass die Städte an der Küste den Reisenden Unterkunft und Unterhaltung boten. |
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1763 fand der Arzt und Literat Tobias Smollet ) in Nizza eine kleine Gesellschaft englischer, schweizer, deutscher und französischer Wintergäste. In England veröffentlichte er Artikel über Nizza, die das Interesse seiner Landsleute weckten. Kurz vor der Französischen Revolution im Jahre 1789 bauten die Engländer Villen in dem Gebiet, das anschließend die “Promenade des Anglais” wurde. Der durchdringende Duft der Zitrusfrüchte in der Umgebung von San Remo und die vom Wind umspielten Palmen in Bordighera faszinierten und eroberten die Reisenden, die an die italienische Riviera kamen. |
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| In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden in den Küstenstädten von Hyères bis Imperia neue Hotels errichtet, um dem großen Touristenstrom gerecht zu werden. Diese sehr luxuriösen Gebäude erhielten bald auch exotische Gärten, die bis heute fortbestehen. Aber der wirkliche Tourismus setzte mit der Ankunft der Eisenbahn ein und mit ihr beginnt auch die "Belle Époque" an der Riviera. Die Zahl der Touristen, die zum Überwintern an die Riviera kamen, stieg bemerkenswert an. |
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| Architektonisch charakterisiert sich die Belle Époque durch den Höhepunkt des Eklektizismus, der sich Verzierungen aus der Vergangenheit entlieh, um so einen dynamischen Stil zu entwickeln. Von den sechzig Sehenswürdigkeiten, die sich alle rund um die Route der Gärten an der Riviera befinden, wurden mehr als ein Drittel von Ausländern geschaffen. |
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| Unter den Bauherren finden sich Botaniker, Literaten, Künstler und Geschäftsleute, die sich alle für exotische Gärten begeisterten. Heute wird dieses Kulturgut fast ausschließlich von öffentlichen Einrichtungen verwaltet, einige von ihnen stehen als historische Monumente unter staatlichem Schutz. Alle Gärten sind der Öffentlichkeit zugänglich. |
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